Ostermarsch 2012 – Für den Frieden!

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Auch dieses Jahr fanden die schon seit Anfang der 60er Jahre bestehenden Ostermärsche in ganz Deutschland statt. Vom 05.04. bis zum 09.04. demonstrierten auf rund 80 Märschen Tausende für Frieden und Abrüstung. Wir nahmen ebenfalls teil.

Neben dem üblichen Engagement gegen Waffenexporte und dem Kriegseinsatz der Bundeswehr in Afghanistan, rückten vor allem die drohenden Interventionskriege im Nahen Osten in den Mittelpunkt. Wir stellten uns unter dem Slogan „Hände weg von Syrien und Iran“ ganz klar gegen eine westliche militärische Intervention und für eine friedliche Lösung der Probleme in dieser Region.

Desweiteren setzten wir uns, speziell im Interesse der lernenden und arbeitenden Jugend, gegen das Auftreten der Bundeswehr in Schulen und Arbeitsämtern ein. Die Taktik der Bundeswehr Kinder und Jugendliche in den Schulen sowie perspektivlose junge Menschen in den Arbeitsämtern für den Kriegsdienst zu begeistern und abzuwerben, um dann im Interesse der Monopole auf der ganzen Welt eingesetzt zu werden, empört nicht nur uns. Als antimilitaristischer Jugendverband versuchen wir den Widerstand gegen den wachsenden Einfluss der Bundeswehr auf unsere Lebensbereiche zu begrenzen. Wir fordern deshalb alle Jugendlichen dazu auf, sich gemeinsam mit uns zu organisieren, denn nur gemeinsam können wir für den Frieden kämpfen.

Die Ostermärsche waren in der Vergangenheit und 2012 ein wichtiger Ort der Friedensbewegung, für den Kampf gegen Militarismus und die Rüstungsindustrie. Wir kämpfen für eine Zukunft ohne Krieg und ohne Bundeswehr an unseren Schulen. Deswegen werden wir auch in den folgenden Jahren dabei sein – hoffentlich mit einer größeren Teilnahme der Jugendlichen, die von dem “Werben für’s Sterben” der Bundeswehr an Schulen schließlich maßgeblich betroffen ist.

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